Phönix-Ärztehaus

Südstraße 38
59065 Hamm

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Ohren anlegen / Ohrläppchenkorrektur

Angeborene Fehlbildungen der Ohrmuschel sind häufig und zeigen meist einen verbreiterten Abstand zwischen Ohrmuschel und Schädel. Dadurch entsteht das Bild der abstehenden Ohren. Die Faltungsdefizite des Knorpels bzw. der Überschuss können chirurgisch korrigiert werden. Durch Schwächung oder Reduktion des Knorpels wird die Ohrmuschel näher an den Schädel heran bewegt und mit Nähten fixiert. Die narbige Durchbauung der Operationswunde führt zu einem stabilen Ergebnis. Postoperativ ist das Tragen eines Kompressionsverbandes zu empfehlen. In der Regel wird die Korrektur ausgeprägter Befunde für das Vorschulalter empfohlen, sie ist jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Eine in den letzten Jahren steigende Anzahl von Patienten wünscht eine Korrektur von erworbenen Veränderung des Ohrläppchens. Die „klassische“ Korrektur von Verletzungsfolgen, wie zum Beispiel dem Ausreißen von Ohrsteckern, wird durch Folgen modernen Körperschmucks wie der flesh-tunnel, dem dilatierten Ohrläppchen, deutlich übertroffen. Ziel einer Behandlung ist in diesem Fall die symmetrische Wiederherstellung des Ohrläppchens.

Beide Eingriffsgruppen lassen sich bei erwachsenen Patienten gut in örtlicher Schmerzausschaltung durchführen. Für die Behandlung von Kindern empfehlen wir die Durchführung in Vollnarkose.