Phönix-Ärztehaus

Südstraße 38
59065 Hamm

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Eigenfetttransfer

Die Methode der Übertragung von patienteneigenem Fett ist sehr alt, verschiedenste Spenderorte und Indikationen, wie Defektausgleich oder Verschluss von Hohlräumen sind beschrieben. Für den engeren Bereich der ästhetischen Anwendung stand am Anfang die Idee, das durch die Fettabsaugung beim sogenannten bodyforming „freiwerdene“ Fett einer sinnvollen Bestimmung zuzuführen. Lebendige, körpereigenen Zellen als Füllstoff für die Unterspritzung von Falten oder die Modellierung von Lippen zu verwenden ist weder in der Verträglichkeit, noch in der Dauerhaftigkeit von einem der aktuell kommerziell erhältlichen semipermanenten Füllstoffe übertroffen. Gab es am Anfang noch Probleme mit der Aufbereitung des Fettes, der Sicherstellung der Partikelgröße und die unvermeidliche Kopplung an eine klassische Fettabsaugung, stellt die Industrie heutzutage Systeme zur Verfügung, mit der die geforderten Eigenschaften des Spendematerials zu erzielen sind, welches nur für diesen Zweck entnommen wird.

Die benötigte Menge für Anwendungen im Gesicht und Hals wird aus den bevorzugten Entnahmeregionen in einer speziellen Form der örtlichen Betäubung manuell abgesaugt. Im Anschluss erfolgt die Aufbereitung der Fettzellen und die Unterspritzung. Mengenbegrenzungen, die bei synthetischen Füllstoffen über den Materialpreis bedingt sind, spielen bei dieser Methode keine Rolle. Der zeitliche und technische Aufwand ist jedoch ungleich höher, so dass meist größere, sogenannte full-face-Behandlungen durchgeführt werden.